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Archive for the ‘Airlie Beach’ Category

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December 30, 2008

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November 25, 2008

Whitsundays Sailing

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Heute bin ich von meinem Whitsunday Segeltrip auf der Tangorra zurueck gekommen. Es war echt ganz cool. Das Boot war mehr wie Camping auf dem Meer aber trotzdem ziemlich lustig.
Ich wusste ja, dass es das kleinste (23 Passagiere … hm…), langsamste und billigste Boot ist. Aber ein bisschen groesser hatte ich es mir schon vorgestellt. Aber es war eigentlich ganz gut, dass es so klein war. Deswegen sassen naemlich immer alle auf dem Deck zusammen und haben gequatscht (oder getrunken).
Als es gegen drei los ging war das Wetter ziemlich mies. Bevor wir ablegten war es nur leicht bewoelkt und ziemlich heiss. Aber als es los ging, wurde es dunkel und windig und das Meer war ziemlich unruhig. Es sah aus, als wuerde ein Sturm heraufziehen. Die Crew (die aus zwei Leuten bestand, dem Koch Phil und dem Skipper Phil) sagte, dass sie bis jetzt immer zu Whiteheaven Beach konnten aber wir koennten nicht sicher sein. Ab 3 Meter Wellen ginge es nicht mehr.
Dementsprechend war die Stimmung am Anfang etwas bedrueckt. Einige waren auch Seekrank. Ich hatte vorsorglich schonmal eine Ingwer-Tablette genommen und mir ging es gut. Da das Boot so klein war ist es ziemlich auf und ab gehuepft und die Mitte (es war so was katamaran-maessiges) wurde oefters ueberspuel.
Waehrend die anderen sich an irgendwas festhielten und versuchten nicht Seekrank zu werden, hab ich mich dann mal meine Badehose angezogen und mich an den Bug gesetzt. Das war ungefaehr wie eine Wildwasserbahn nur etwas laenger. Irgendwann haben sich dann noch ein paar Leute zu mir gesetzt und es war ganz lustig. Es hat irgendwann angefangen zu regnen, aber das hat nicht mehr viel Unterschied gemacht. Die Crew hat dann angefangen eine Plane zu spannen, so dass es ein paar trockene Stellen auf dem Boot gab.
Leider war es dann irgendwie relativ kalt, so ohne Sonne und mit Wind und Regen und Wellen und so. Aber ging schon. Es wurde dann auch langsam dunkel (wir erinnern uns, so gegen sechs) und wir fuhren in eine Bucht, in der das Wasser ruhiger war und in der viele der Touri-Boote uebernachten.
Als wir in die Bucht kamen, schrie der Skipper auf einmal “TURTLE” und alle standen auf und guckten sich um. Ich hatte Glueck und konnte grade noch sehen, wie sich die Schildkroete umdrehte und mit ein paar kraeftigen Schlaegen in die Tiefe verschwand. Damit war schonmal etwas von der Whitsundays-Todoliste abgehackt (Schildkroete sehen, Delphine sehen, Fischschwaerme sehen, Haie sehen).
Dann hat der Koch angefangen Fische zu grillen und das restliche Essen vorzubereiten. Bei der Kueche war grademal genug Platz, um die Toepfe hinzustellen damit sich jeder bedienen kann. Gegessen wurde dann auf dem Deck (auf dem Boden oder den Kuehltruhen mit dem Goon sitzend).
Nach dem Essen fingen dann die ersten Trinkspiele an. Wenn man so im Dunkeln auf einem Boot sitzt vergisst man gerne mal, dass es grade halb sieben ist ^^ (mein Handy war leer und fast niemand hatte eine Uhr an)
Der Abend wurde noch ganz lustig und die meisten lernten sich irgendwie kennen. Seltsamerweise war ich der einzige Deutsche auf dem Boot (es wurde am Anfang rumgefragt und das gab einen grossen Jubel). Dafuer waren 8 Schweden oder so und 7 leute aus Manchester (unabaehngig voneinander) da.
Leider wurde nichts daraus unterm Sternenhimmel zu schlafen, weil das Zelt noch da war und es noch leicht regnete, als wir ankamen. Aber nachts kuendigte ein klarer Sternenhimmel besseres Wetter an.
Der Himmel war echt beeindruckend. So viele Sterne hatte ich bis her noch nicht gesehen. Das einzige, was annaehernd daran kam, war eine Ersti-Fahrt mit Neumond. Aber hier war es noch viiieeel besser. Ausserdem ist auf einem Segelboot andere Stimmung als in der Eifel.
Irgendwann fingen dann Leute an sich von unter Deck Matratzen zu holen, sie in die Bier- und Goonpfuetzen auf dem Deck zu legen und einzuschlafen. Leider fingen die Schweden irgendwann an nur noch auf Schwedisch zu reden. Unter Deck konnte man leider nicht pennen, weil es einfach zu heiss war. Aber irgendwann waren die Schweden dann auch ruhig.
Am naechsten Morgen ging es schon um 6 los. Hauptsaechlich glaub ich, weil das Boot so langsam war. Nach dem Fruehstueck sind dann alle erstmal in der Sonne wieder eingepennt. Um neun kamen wir dann in Whitheaven Beach an. Angeblich einer der besten Straende der Welt. Ich war gespannt. Wir sind auf der anderen Seite der Insel angekommen und erstmal zu einem Aussichtspunkt gegangen. Die anderen Segeltrips gingen auch grade an Land und es war relativ viel los auf dem kleinen Pfad. Aber die Aussicht war beeindruckend.
Leider hatte ich meine Kamera auf den Segeltrip gar nicht mitgenommen, dafuer gibt es ein paar Postkarten. Das Wasser war wirklich glasklar und hellblau, der Strand war Schneeweiss und geschwungen, mit ein paar Sandbaenken in Richtung der naechsten Insel. Man konnte sogar vom Aussichtspunkt aus einige Stachelrochen im Wasser sehen.
Unten am Strand schluepften alle in ihre Stinger-Suits und dann gings ins Wasser. Der Sand war unglaublich fein und wo er feucht war sank man bei jedem Schritt ungefaehr 10cm ein.
Und ich hatte mal wirklich Glueck (was nicht so oft passiert):
Vor ein paar Tagen hatte ich meine Sonnenbrille geschrottet. Das war irgendwie doof, weil ich immer Stunden bzw. Tage brauche um eine neue zu finden, die nicht vollkommen schrecklich an mir aussieht. Ich hatte dann irgendwann eine billige gefunden, die zufaellig polarisiert war. Dass hatte zur Folge, dass mich einige leute schraeg angeguckt haben, weil ich minutenlang Baeume und Autos angucke und dabei meinen Kopf auf die Seite lege und wieder grade mache.
Ausserdem hatte es zur Folge, dass ich direkt durchs Wasser durchgucken konnte =)
Trotz den vielen Touris, die sich mittlerweile im Seichten Wasser versammelt hatten wimmelte es nur so von Fischen. An einer Stelle bin ich durch einen Schwarm von vielleicht 200 ungefaehr 25cm grossen, silbernen Fischen gewatet. Im flachen Wasser. Das war wirklich unglaublich. Man kennt ja die Synchronbewegung von Fischen aus dem Fernsehen (oder vom Schnorcheln) aber so viele, so grosse Fische hatte ich noch nie so nah gesehen. Und dass auch noch ohne zu Tauchen.
Ich hab auch ein paar Stachelrochen gesehen. Die sind erstaunlich wenig schreckhaft und an einen bin ich bis auf 1m ran, bevor ich ihn gesehen hatte.

Nach 3 Stunden am Strand ging es wieder aufs Boot, zur ersten Schnorchel-Stelle.
Das dauerte ein Bisschen und vor der Abfahrt gab es Mittagessen. Mittlerweile war es echt sonnig und ziemlich heiss und alle waren grade dabei sich total zu verbrennen (am Strand gab es keinen Schatten).
Als wir an die Stelle ankamen gab es die uebliche Schnorchel-Einfuehrung und Signale und so und dann wurden wir mit einem kleinen Motorboot zu den Korallen, die in der Bucht einer kleinen Insel waren, gefahren.
Als wir vom Boot gingen wurde uns noch gesagt “Springt nicht zu tief ins Wasser, es ist Ebbe”.
Und wirklich. Direkt unter mir fingen die Korallen an. Und ueberall waren Fische. Ich hatte noch nie so viele bunte Fische auf einem Haufen gesehen. Es war (zu mindest in meiner Erinnerung, vielleicht auch weil ich in Cairns hoehere Erwartungen hatte) wesentlich besser als das outer reef im Norden. Hier waren einfach schwaerme von Fischen, die sich durch die Korallen bewegten oder sich darin versteckten. Ausserdem konnten wir uns frei bewegen und es wurde uns nicht gesagt “schnorchelt von da nach da”, wie es bei meinem Trip in Cairns war.
Die Korallen waren echt nicht schlecht. Viele waren mehrere Meter hoch und es gab viele verschiedene Arten. Ich hab sogar auch eine kleine Giant Clam und einen Clownfisch gesehen (abgesehen natuerlich von den ganzen anderen kleinen, grossen und bunten Riffbewohnern).
Aber der Hoehepunkt war ein kleiner White Tip Hai, den ich irgendwann entdeckte. Er war vielleicht 150cm lang und relativ scheu. Da er aber nicht so schnell war, konnte ich ihm ein bisschen folgen, bevor er irgendwo zwischen den Korallen und Felsen verschwand.
Viel mehr passierte an diesem Tag nicht. Wir sahen noch ein paar Schildkroeten und fast alle ausser mir sahen auch ein paar Delphine neben dem Boot schwimmen. Leider hatte ich da grade auf dem Deck gepennt (mitten drauf, keine Ahnung wie ich die Aufregung verpassen konnte). Die meisten waren frueh muede und um 9h ging das Licht aus und die meissten schliefen (wobei das zweitere der Grund fuer das erstere war). Ich blieb noch mit einer Handvoll leute Wach und wir quatschten noch laenger. Wir sassen in einem Teil des Bootes ohne Zelt und dort schlief ich dann irgendwann auch. Der Sternenhimmel war wieder toll und noch klarer als die Nacht davor. Ich sah glaube ich 5 Sternschnuppen und die anderen noch mehr. Einer der Schweden sah dort zum ersten mal in seinem Leben eine.
Am naechsten Tag stand noch ein Schnorchel-Platz auf dem Programm. Leider war jetzt Flut und die Korallen waren wesentlich weiter weg als am Tag davor (an dem sie manchmal so nah am Wasser waren, dass ich mich nicht getraut habe darueber zu schwimmen). Ausserdem war die Sicht nicht so gut. Ich hab noch ein paar schoene Schwaerme gesehen aber irendwann wurde es mir zu anstrengend, staendig 3-4 Meter nach unten zu den Korallen zu tauchen. So oft den Druckausgleich zu machen geht auch irgendwie auf die Ohren. Ich sah noch eine ganz kleine Qualle (vielleicht 3cm Durchmesser und harmlos).
Hab mich den Rest des Tages hauptsaechlich ausgeruht. Ausserdem konnte ich noch ein bisschen Schlaf nachholen und mir dabei den Scheitel verbrennen.
Im Hostel angekommen, ging es dann endlich wieder duschen ^^

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November 21, 2008

Braille

Vorgestern bin ich mit lauter Stichen aufgewacht. Dachte ich zumindest erst. Waren wohl bedbugs. Aber ich musste sowieso das Bett wechseln, weil es unter der Klimaanlage zu kalt war.

Aber Bedbugs sind echt baeh. Mein Arm sah aus wie Braille (und fuehlte sich so an). Mittlerweile juckt es wenigstens nicht mehr. Hoffe es sind keine auf dem Boot. Morgen mittag gehts los :)

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November 18, 2008

Airlie Photos (bis jetzt nur Schlange)

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Carpet Python :)

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Heute Nacht um vier kam auf einmal ein Typ auf meinem Zimmer rein mit den Worten “hey, wanna see a snake”? Ich bin direkt aufgestanden und hab irgendwas in seiner Hand rumschlaengeln sehen. Musste natuerlich erstmal nach meiner Brille suchen (und danach nach meiner Kamera) und bin dann zu ihm auf die Veranda.
Er hatte wirklich eine “kleine” Teppichpython auf seinem Arm. Er wollte eigentlich grade Fischen gehen und hatte auf dem Weg die Schlange gefunden. Sie sah echt toll aus. Das ist genau die Schlange, die ich die ganze Zeit sehen wollte. Und sie war garnicht so scheu wie ich gedacht hatte. Sie war relativ ruhig und langsam und ich konnte sie ohne Probleme auf den Arm nehmen. Voll cool =)

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Airlie Beach Tag eins

Sonntag bin ich in Airlie Beach angekommen. Das ist ein kleines Kaff das total auf Touris und Backpacker ausgelegt ist. Hier kommen alle hin, um zu den Whitsundays zu segeln und es ist relativ viel los. Mein Hostel hat ne Bar mit live Musik jeden Abend :)
In meinem Zimmer waren am Anfang 3 Iren und eine Schottin und ich hab mich schon gefreut mal Englisch zu sprechen. Aber leider ist ungefaehr der Rest der Leute im Hostel deutsch.
Das Hostel ist ganz cool. Es sind lauter einzelne Huetten mit Dorms drinnen und dazwischen Palmen und so.
Gestern hab ich dann meine Trips gebucht. Hab ziemlich viel Geld ausgegeben aber fuer deutsche Verhaeltnisse ist es fast nix. Und jetzt hab ich einen Segeltrip fuers Wochenende, eine self-drive safari fuer Fraser Island, einen 14000 (edit: hatte ne null vergessen) feet Skydive bei Fraser Island und eine Kanu-Tour bei Noosa.
Die Schottin hat mir von ihrem Skydive erzaehlt und es klang so gut, dass ich das auch gleich mal gebucht hatte. Vor allem fuer den Preis kann man das in Europa nirgendwo machen. Und man hat 1 Minute freefall, direkt ueber dem Meer mit der Insel neben dir.
Jetzt gammel ich hier also noch bis Samstag rum und dann fahr ich Segeln und dann gehts weiter.
Auf dem Segelboot schlaeft man direkt auf dem Deck. Das wird bestimmt gut.