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Reiseberichte,tokyo

November 11, 2008

Tokyo Tag drei (continued)

Da stand ich also nun, in Akiba, wie die otaku sagen, und wusste erstmal nicht wohin. Bin ein bisschen durch die Gegend gegangen und hab alles moegliche Elektro-Zubehoer, Antennen, Displays, LEDs und aehnliches in kleinen Laeden gesehen. Auf einer Strasse war ein Stand, der Hauptsaechlich Speicherchips, USB-Sticks und sowas in Kisten rumstehen hatte. OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Bin mal in einen Elektro-Kaufhaus aber das war nicht so spannen. Ungefahr das gleiche wie hier halt.

Ah vielleicht sollte ich hier mal erwahnen: Die Handy-Mode in Tokyo ist echt anders als hier.

Die haben alle halbwegs flache aber sehr grosse Klapp-Handys, auf denen sie die ganze Zeit chatten (in der U-Bahn ist das telefonieren nicht erlaubt). Ausserdem haben sie einen komischen Handy-Standard, so dass alle nicht-Japanischen Handys da nicht funktionieren

Als ich etwas weiter durch die Stassen getiegert bin, sind mir einige “DVD-Geschaeffte” aufgefallen. Die meisten davon hatten aber nur eine Art Film. Oder sie hatten normale Filme im Erdgeschoss und in den anderen 7 Stockwerken die anderen (ihr seht, ich habe gut recherchiert).

An sonsten sind mir noch ein paar laeden mit Manga-Figuren (also kleinen Plastikfiguren) und natuerlich ganz viele Computerlaeden aufgefallen.

Ich war in einem Geschaeft, das im Erdgeschoss glaube ich Computerspiele hatte. Im ersten glaube ich auch noch. Dann kamen ein oder zwei Stockwerke mit Comic(Manga)-Figuren, Transformers, Robotern und Superhelden-Figuren.

Als naechstes kam ein Stockwerk mit Eisenbahnen. Nur Modelleisenbahnen (in irgend einer sehr kleinen Spur). In der Mitte war eine Bahn mit Landschaft aufgebaut und drum herum standen Eisenbahnfanatiker und schalteten.

Das naechste Stockwerk waren Modelle. Autos, Flugzeuge, Schiffe… sowas halt… in er mitte war eine Auto-Rennbahn aus Metall aufgebaut, in der ferngesteuerte, selbstgebastelte Autos ihre Runden zogen.

Auf dem naechsten Stock gab es Softairs, Paintball und ich denke Schreckschusswaffen. Und Masken und Munition und Tarnnetze und Tarnanzuege etc.

Und auf dem letzten Stock war ein Schiessstand ^^

Jeder Stock war gar nicht so gross aber insgesamt war das schon irgendwie ein interessanter Laden ^^

An sonsten ist mir nur noch ein kleiner Laden im Erdgeschoss in Erinnerung geblieben, der Manga- und Hentai (=Pornomanga) Figuren verkaufte. Ich hab mich fast schlappgelacht, als ich gesehen habe, das selbst bei den kleinsten nackten Plastikfiguren der Schritt mit ein bisschen Klebeband abgeklebt war.

Manche (hallo Mama, hallo Miri) werden es vielleicht nicht wissen, aber in Japan ist das Zeigen von Geschlechtsteilen verboten. Aber dass sie bei kleinen nakten (Comic) Figuren, die wahrscheinlich gar nichts im Schritt haben etwas drueberkleben muessen war mir neu *g*

Viel mehr hab ich an dem Tag dann glaube ich auch nicht mehr gemacht.

Abends hatte ich noch ein echt anstrengendes Gespraech. Ein Typ aus New York wollte irgendwas von mir und ich hab mich mit ihm allein im Treppenhaus unterhalten. Eigentlich war er die ganze Zeit nur hinter ein paar Japanerinnen im Hostel her, aber in wirklichkeit war er wohl ein christlicher Missionar.

Ich dachte, das koennte sicher spannend werden, mit ihm zu reden. Aber irgendwie klappte das nicht so ganz. Denn auf jedes Argument von mir kam irgendwie eine neue Geschichte oder Bibelstelle von ihm. Das war irgendwie wenig hilfreich.

Naja und als er dann anfing, wie das christentum Amerika zu so einem tollen Staat gemacht hat und wie gut dieser Staat zur ganzen Welt ist, da konnt ich echt irgendwann nicht mehr.

Ausserdem hat es mich echt verbluefft, wie er Utilitarist und Christ in einem sein kann (anders kann man schlecht Kriege vertreten).

Das hab mich echt nachhaltig veraergert (und ich war eh schon nicht gut drauf, weil ich kein anstaendiges Essen hatte).

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