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Magnetic Island,Reiseberichte

November 18, 2008

Magnetic Island Tag zwei

Magnetic Island Tag zwei
Gestern Abend das Toad-Racing war nicht besonders spannend. Es wurden Kroeten versteigert, und wer die Kroete, die als erste einen grossen Kreis verlassen hat, ersteigert hatte, bekam die Haelfte des Einsatzes der andern (die andere Haelfte verschwand).
Danach haben wir noch mit den Fruitpickern Arschloch gespielt.
Heute morgen mussten die beiden Fruitpicker auschecken. Obwohl wir gestern bis um 1h Karten gespielt und danach noch lange gequatscht hatten, war ich noch etwas in meinem Rhythmus von letzter Woche und bin um 8h vor allen anderen aufgewacht. Als die beim Fruehstuck waren, hatte ich bereits meine urspruenglichen Plaene fuer heute, naemlich “Wandern” zu gehen, geandert und mir ein Fahrrad geliehen.

Als mir die Hostel-Frau einen Helm mitgeben wollte, hab ich ihr gesagt, dass sie den eigentlich behalten kann. Daraufhin wurde ich aufgeklaert, dass in Australien Helmpflicht beim Fahrradfahren besteht und sie verpflichtet ist mir einen zu geben. Der ist dann halt auf meinem Zimmer gelandet.
Hier kann man auch kleine schicke Dach- und Seitenlose Auto, Roller und Motorraeder mieten aber Fahrrad ist wohl doch das billigste. Und nach meinem Spaziergang gestern am Strand entlang zum Grocery-Laden dachte ich mir, dass das bestimmt genauso locker wird.
Denkste.
Fuer so eine kleine Insel ist Maggie ganz schoen huegelig. Die meiste Zeit hab ich mich entweder im ersten Gang abgestrampelt oder musste bergab bremsen. Manchmal beim bergauf Fahren hatte ich Angst, nach hinten umzukippen. Aber die Insel ist einfach traumhaft.
Am Ende jeder Strasse das aquamarinfarbene Meer, ganz viele Aussichtspunkte und um mich herum Wald. Als erstes bin ich zu Radical Bay. Da war wunderschoener Strand, von Felsen eingeramt. Ich war total fertig, und da ein paar Leute im Wasser waren hab ich mich auch getraut (und ich lebe noch, um davon zu berichten). Es war fast niemand im Bay bis auf ein paar Leute mit einem Zelt, zwei Campervans und irgendwann spaeter ein Segelschiff das mit ein paar Tauchern ankam.
Nach der Abkuehlung hab ich mich erstmal in die Sonne gelegt um ein bissel Farbe zu bekommen. Genau mittags. Das war natuerlich ein super Plan. Und als ich merkte, dass es langsam zu viel wird, gab es auch nicht wirklich Schatten und ich musste noch zwei Stunden weiter im Halbschatten bruzeln (ich wollte echt nicht in der Hitze den Berg wieder erklimmen).
Danch bin ich nach Horeseshoe Bay. Dort waren erstaunlich viele Wohnhaeuser. Und ein toller Skatepark ^^. Nachdem ich mich ein bisschen umgeguckt und im Stinger-Net abgekuehlt hatte, bin ich zurueck um mir “The Forts” lookout anzugucken, einen Wanderweg der zu einigen Gebaeuden aus dem Zweiten Weltkrieg fuehrt. Laut einem komischen Typen in Cairns sollte es da ganz viele Koalas geben. Ein Schild wies darauf hin nach kleinen, unbewegten, pelzigen Klumpen in den Baeumen Ausschau zu halten. Noch einfacher war ist, darauf zu achten wo Leuten stehenblieben um Photos zu machen.
Auf dem Hinweg hab ich ein paar schlafende Koalas in Baeumen etwas weiter weg gesehen.
Oben angekommen, im “Fort” gab es eine grossartige Aussicht zu bestaunen. Man sah ueber ungefaehr die halbe Insel. Zu einer Seite war das Meer, zur anderen der hoechste Berg von Maggie.
Auf dem Rueckweg bin ich auf eine Gruppe von vollkommen verzueckten Maedchen getroffen, die einen wachen Koala mit einem Jungen beobachtete.
Die waren wirklich suess. Das Kleine ist die ganze Zeit ueber seinen Vater (aeh glaube ich) geklettert und hat sich in seinem Fell festgehalten.
Kurze Zeit spaeter ist die Sonne untergegangen und die Wolken ueber dem Meer faerbten sich. Dann bin ich wieder zurueck ins Hostel gefahren, da es hier so schnell dunkel wird.
Auf dem Zimmer hab ich meine Zimmergenossinnen getroffen. Sie waren auf auf dem Fort Lookout und haben auch das Baby gesehen. Das war aber wohl noch etwas weiter unten, als sie da waren und sie sind hochgeklettert und haben es gestreichelt.Ich weiss ja nicht, wie sehr die das moegen. Aber eigentlich hatten sie den Eindruck gemacht, dass denen das meisste egal ist. Laut Schild schlafen sie bis zu 20 Stunden am Tag. Und einer der Koalas hat direkt ueberm Weg geschlafen, wo staendig Touristen unter ihm durchgehen und Photos machen und laut reden. Ich hab keine Ahnung wie der da schlafen konnte.
So, jetzt mach ich mir erstmal was zu Essen.

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